So sehen Olympia-Sieger aus – bzw. ihre Tweets und Posts

Was haben die deutschen Olympiasieger 2014 von Sotchi direkt nach ihrem Triumph gepostet? Die Flamme der Olympischen Winterspiele in Sotchi ist vor ein paar Stunden erloschen. Weil die Freude beim Gewinn einer Goldmedaille wohl zu den schönsten Momenten von Olympia gehört, habe ich hier einmal die Posts oder Tweets der deutschen Olympiasieger aufgelistet.

09.02.2014: Felix Loch – Rodeln

Google+ Vanity URL erhalten

Wie bekomme ich eine Google+ Vanity URL?

Seit November 2013 bietet Google für alle Seiten und Personen die Möglichkeit, eine Vanity URL zu erhalten. Also in meinem Fall anstatt plus.google.com/106660811680227368206 die nettere Variante google.com/+Schubladenschaf.

Die Bedingungen unterscheiden sich dabei für Einzelnutzer und Seiten. Einzelnutzer benötigen mindestens zehn Follower, ein 30 Tage altes Konto und ein Profilbild. Seiten müssen mit einer Webseite verknüpft sein – und falls es sich um lokale Seiten handelt, muss eine bestätigtes Geschäft vorhanden sein.

Eine Vanity URL kann man auf 2 Wegen erhalten – entweder über die eingeblendete URL oder in der Links-Box im Profil:

google_plus_vanity_url_auswählen

google_plus_vanity_url_auswählen2

Deutsche Domain – Vanity URL mit Suffix DE und .com Endung ohne Suffix

schubladenschaf als Seite muss ja eine verifizierte URL haben – erkennbar an dem Häkchen hinter der eingetragenen Webseite. Hier habe ich zunächst die Domain schubladenschaf.de angegeben. Dann kam als einziger Vorschlag “SchubladenschafDE“. Nach einer Recherche im Google Forum habe ich erfahren, dass bei .com-Adressen die Endung wegfällt. Ich habe also flugs die Webadresse auf schubladenschaf.com geändert und die Webseite neu verifiziert. Schon am nächsten Tag wurde mir der Vorschlag “Schubladenschaf” angezeigt. Allerdings mit der nett gemeinten Bitte, doch ein Suffix hinten anzufügen:

google_plus_benutzerdefinierte_url

Fügen Sie einige Buchstaben oder Zahlen zu dieser URL hinzu, um eine eindeutige URL für Ihre Seite auszuwählen.

Die Eingabe der Zeichen erscheint zunächst freiwillig. Doch sobald man den Dialog bestätigen möchte, erscheint die Meldung “Fügen Sie einige Buchstaben oder Zahlen zu dieser URL hinzu, um eine eindeutige URL für Ihre Seite auszuwählen.“. Die Formulierung “benutzerdefinierte URL” klingt so doch etwas zynisch :)

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Mit einem Suffix hinter der Vanity URL leben: /schubladenschafDE oder /schubladenschafBlog oder /schubladenschafBerlin etc. würde ja auch funktionieren.
  • Dem Google-Team Feedback geben. Das habe ich zunächst getan und werde berichten, wie es weitergeht. 
  • Abwarten, ob Google eine einfache Vanity Domain ohne Suffix vorschlägt. Laut einem Google+ Beitrag von Gerald McGarry kann sich das Warten wohl auszahlen.

warten_auf_google_vanity_url

Im Internet häufen sich die Berichte von Google+ Nutzern, die mit dem Vorschlag von Google unzufrieden sind. Ein aufmunterndes Wort zum Schluss: Kopf hoch, die URL wird ja meist nur verlinkt und sobald man eingekreist wurde, erhält der andere Nutzer Updates, ohne je wieder ein Blick auf die URL zu werfen – probiert es doch mal mit schubladenschaf aus :) Außerdem gibt es sowieso Überlegungen von Google, dass die Vanity URLs irgendwann kostenpflichtig werden ;)

Wie sind eure Erfahrungen mit den Google+ Vanity URLs? Habt ihr eine Vanity URL ohne Suffix, ist euch das alles egal oder wartet ihr auf schönere kurze URLs?

Euer
schubladenschaf

Google verkauft Motorola an Lenovo

Google verkauft Motorola an Lenovo
Google verkauft Motorola an Lenovo

Das kam überraschend. So eben wurde bekannt, dass Google das im Jahr 2012 für 12,5 Mrd. Dollar erworbene Motorola (genauer: die Handysparte Motorola Mobility) für 3 Mrd. Dollar an Lenovo verkauft.

Die im August 2011 verkündete Übernahme von Motorola durch Google selbst wurde im Mai 2012 abgeschlossen. Erst seit 2013 tritt Motorola Mobility ausschließlich unter dem Markennamen Motorola – a Google Company auf. Laut der veröffentlichten Mitteilung vom Google-CEO Larry Page wurde seit der Übernahme versucht, die Produkte auf wenige aber dafür bessere Smartphones zu beschränken. Dies sei gut gelungen – mit den Telefonen Moto G und Moto X wären zwei tolle Smartphones auf den Markt gekommen und für das Jahr 2014 sei ein ebenso gutes Lineup zu erwarten.

Google und die Patente von Motorola

Laut der Pressemitteilung erhält Lenovo nur den Markennamen Motorola und nur rund 2.000 Patente. Der Rest bleibt Eigentum von Google.  Es erscheint fast so, als wäre es Google nur um die Patente von Motorola gegangen. So soll Motorola über eine in der Handysparte einmalige Patent-Schatztruhe verfügt haben. Laut einem Artikel von Teltarif hatte der Motorola CEO Sanjay Jha im Jahr 2011 von 17.000 erteilten Patente und 7000 Patentanträgen gesprochen. Damit würde Lenovo mit 2000 Patenten nur einen Bruchteil der Patente von Google erhalten.

Zu Patenten äußert sich Google auch selbst in der Pressemitteilung: Die Patente von Motorola hätten geholfen, die Situation für Androidpartner und -nutzer fairer zu gestalten. Larry Page schreibt außerdem, dass sich Google aus dem umkämpften Smartphonemarkt heraushalten und sich eher auf den Markt der tragbaren Geräte und Haushaltsgeräte (siehe die Übernahme von Nest Mitte Januar).

Wie bewertet ihr den Verkauf? Was denkt ihr, wie es mit Motorola weitergeht? Wie wird es für Google auf dem Smartphonemarkt weitergehen?

100 Bücher in 1001 Tagen

Schon länger habe ich mir vorgenommen, mehr zu lesen und öfters ein Hörbuch zu hören. Aufgrund meiner Neigung, Dinge zur Motivation mit Regeln festzuzurren, möchte ich hier bekanntgeben, dass ich 100 Bücher in 1001 Tagen lesen / hören möchte :) Das ist sicherlich in Anbetracht meiner Arbeit ein ehrgeiziges Ziel – aber noch bin ich sehr motiviert, so viel wie möglich von der Liste abzuhaken. Zu jedem gelesenen Buch werde ich einen Blogartikel mit einer kleinen Rezension veröffentlichen. Den findet ihr dann hier verlinkt.

Die besten Bücher 2014?

Welches sind nun die besten Bücher 2014, was sind die besten Bücher aller Zeiten, welche Bücher sollte man gelesen haben? Ich habe mir einige Beststeller Listen angesehen, in Wunschlisten gestöbert und die Bücher zusammengetragen, die ich spannend finde oder für wichtig halte (und noch nicht komplett gelesen habe). Hier ist das Ergebnis:

Meine persönliche Liste der 100 Bücher

  1. Albert Sánchez Piñol – Im Rausch der Stille  (2002) 1389291585_251389291585_251389291585_251389291585_25
  2. Daniel Defoe – Robinson Crusoe (1719)
  3. Gotthold Ephraim Lessing – Nathan der Weise (1779)
  4. Jane Austen – Stolz und Vorurteil (1813)
  5. Herman Melville – Moby Dick (1851)
  6. Fjodor Michailowitsch Dostojewski – Schuld und Sühne (1866)
  7. Fjodor Michailowitsch Dostojewski – Der Spieler (1867)
  8. Lew Tolstoi – Krieg und Frieden (1869)
  9. Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray (1890)
  10. James M. Barrie – Peter Pan (1904)
  11. Selma Lagerlöf – Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson (1907)
  12. Franz Kafka – Die Verwandlung (1912)
  13. James Joyce – Ulysses (1922)
  14. F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby (1925)
  15. E.M. Remarque – Im Westen nichts Neues (1929)
  16. Alfred Döblin – Berlin Alexanderplatz​ (1929)
  17. Albert Camus – Der Fremde (1942)
  18. Ernest Hemingway – Der alte Mann und das Meer (1952)
  19. William Golding – Herr der Fliegen (1954)
  20. Harper Lee – Wer die Nachtigall stört… (1960)
  21. Gabriel García Márquez – Hundert Jahre Einsamkeit (1967)
  22. Fynn – Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna (1974)
  23. Astrid Lindgren – Das entschwundene Land (1975)
  24. Imre Kertész – Roman eines Schicksallosen (1975)
  25. Stephen King – Shining (1977)
  26. Michael Ende – Die unendliche Geschichte (1979)
  27. Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter (1981)
  28. Isabel Allende – Das Geisterhaus (1982)
  29. Sten Nadolny – Die Entdeckung der Langsamkeit (1983)
  30. Milan Kundera – Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (1984)
  31. Michael Ende – Momo (1986)
  32. Gabriel García Márquez – Die Liebe in den Zeiten der Cholera (1987)
  33. Noah Gordon – Der Medicus (1987)
  34. Paulo Coelho – Der Alchimist (1988)
  35. Lois Lowry – Hüter der Erinnerung (1993)
  36. José Saramago – Die Stadt der Blinden (1995)
  37. Frank McCourt – Die Asche meiner Mutter (1996)
  38. Nicholas Sparks – Wie ein einziger Tag (1996)
  39. Jussi Adler-Olsen – Das Alphabethaus (1997)
  40. Waris Dirie – Wüstenblume (1998)
  41. Eric-Emmanuel Schmitt – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (1999)
  42. Eric-Emmanuel Schmitt – Oskar und die Dame in Rosa (2002)
  43. Alice Sebold – In meinem Himmel (2003)
  44. Dan Brown – Illuminati (2003)
  45. Dan Brown – Sakrileg – The Da Vinci Code (2004)
  46. Cecelia Ahem – P.S. Ich liebe Dich (2004)
  47. John Ajvide Lindqvist – So finster die Nacht (2004)
  48. Frank Schätzing – Der Schwarm (2004)
  49. Paulo Coelho – Der Zahir (2005)
  50. Leonie Swann – Glennkill (2005)
  51. Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah (2005)
  52. Cormac McCarthy – Die Straße (2006)
  53. Sara Gruen – Wasser für die Elefanten (2006)
  54. Markus Zusak – Die Bücherdiebin (2006)
  55. Frank Schätzing – Nachrichten aus einem unbekannten Universum (2006)
  56. Khaled Hosseini – Tausend strahlende Sonnen (2007)
  57. Nesbö – Schneemann (2007)
  58. Cecelia Ahem – Ich hab dich im Gefühl (2008)
  59. Orhan Pamuk – Das Museum der Unschuld (2008)
  60. Luca Di Fulvio – Der Junge, der Träume schenkte (2008)
  61. Davied Benioff – Stadt der Diebe (2008)
  62. Stephen King – Die Arena (2009)
  63. Jonathan Safran Foer – Tiere essen (2009)
  64. Kathryn Stockett – Gute Geister (2009)
  65. Isabel Abedi – Lucian (2009)
  66. Ursula Poznanski – Erebos (2010)
  67. Yassin Musharbash – Radikal (2011)
  68. Jonas Jonasson – Der Hundertjährige​, der aus dem Fenster stieg… (2011)
  69. Kathrin Weßling – Drüberleben (2012)
  70. Timur Vermes – Er ist wieder da (2012)
  71. Rachel Joyce – Die unwahrscheinli​che Pilgerreise des Harold Fry (2012)
  72. Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr (2013)
  73. Carlos Ruiz Zafón – Der Schatten des Windes (2001)
  74. Carlos Ruiz Zafón – Das Spiel des Engels (2008)
  75. Carlos Ruiz Zafón – Der Gefangene des Himmels (2011)
  76. Christopher Paolini – Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter (2003)
  77. Christopher Paolini – Eragon – Der Auftrag des Ältesten (2005)
  78. Christopher Paolini – Eragon – Die Weisheit des Feuers (2008)
  79. Christopher Paolini – Eragon – Das Erbe der Macht (2011)
  80. Stieg Larsson – Verblendung (2005)
  81. Stieg Larsson – Verdammnis: Millennium Trilogie 2 (2006)
  82. Stieg Larsson – Vergebung: Millennium Trilogie 3 (2007)
  83. Cornelia Funke – Tintenherz (2003)
  84. Cornelia Funke – Tintenblut (2005)
  85. Cornelia Funke – Tintentod (2007)
  86. J.R.R. Tolkien – Der Hobbit (1937)
  87. J.R.R. Tolkien – Der Herr der Ringe (1954)
  88. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (2008)
  89. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe (2009)
  90. Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (2010)
  91. Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen (1997)
  92. Joanne K. Rowling – Harry Potter und die Kammer des Schreckens (1998)
  93. Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Gefangene von Askaban (1999)
  94. Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Feuerkelch (2000)
  95. Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Orden des Phönix (2003)
  96. Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Halbblutprinz (2005)
  97. Joanne K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2007)
  98. Kerstin Gier – Rubinrot (2009)
  99. Kerstin Gier – Saphirblau (2010)
  100. Kerstin Gier – Smaragdgrün (2010)

Fehlen noch Bücher, die unbedingt auf der Liste stehen sollten, weil sie zu den besten Büchern aller Zeiten gehören oder euer persönlicher Favorit sind? Dann her damit – am Besten per E-Mail oder Kommentar.

Wichtige Termine für 2014

2014

Quelle: casiocan / pixelio.de (Link)

Für Blogging, PR oder Social Media ist es bei der Jahresplanung schön, einen Rahmenplan mit anstehenden Ereignissen zu haben, um daraus Artikel oder Events zu formen. Im Folgenden findet ihr eine Liste mit wichtigen Terminen, Veranstaltungen, Jubiläen, Messen, Kongressen, Geburtstagen, Todestagen oder anderen Ereignissen für das Jahr 2014, über die man berichten kann.

Diese Liste ist sicherlich nicht komplett – schreibt mir doch in den Kommentaren, wenn ihr andere relevante Ereignisse habt.

Januar 2014

12.–26.01: 11. Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark
13.01: Vorstellung von neuen Zehn-Euro-Scheinen durch die EZB
14.-19.01.: Berlin Fashion Week
15.01.: 85. Geburtstag von Martin Luther King
17.–26.01: Internationale Grüne Woche Berlin
26.01.: Verleihung der Grammy Awards in Los Angeles
28.01.: Karl der Große –  1200. Todestag 2014
31.01: Chinesisches Neujahrsfest, 馬 Jahr des Holz-Pferdes

Februar 2014

02.02: Super Bowl XLVIII im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey
04.02: 10 Jahre Facebook – das Portal ging am 04.02.2004 online
06.–14.02: 64. Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
07.–23.02: Olympische Winterspiele in Sotschi
25.-16.02.: Internet World Messe in München

März 2014

02.03: Oscarverleihung in Hollywood, Los Angeles
03.03.: Rosenmontag
05.-09.03.: Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin
10.–14.03: CeBIT; Messe für Informationstechnik in Hannover
16.03: Kommunalwahlen in Bayern
27.-29.03.: Macworld in San Francisco, USA

April 2014

7.–11.04: Hannover Messe
20.04: Ostern
27.04: Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. in Rom

Mai 2014

01.05.: Tag der Arbeit
05.-06.05.2014: NEXT Berlin, die führende Digital-Konferenz in Europa
06.-08.05.2014: re-publica, die größte Social Media Konferenz Deutschlands
06.-15.05.: Hessentag in Bensheim, eines der größten Landesfeste Deutschlands
06.-10.05.: Eurovision Song Contest in Kopenhagen
09.-25.05: Eishockey Weltmeisterschaft der Herren in Minsk, Weißrussland
20.–25.05: Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin
22.–25. 05: Europawahl
24.05: Finale der UEFA Europa League 2013/14 in Turin
25.05: Kommunalwahlen in 10 Bundesländern
28.05.-01.06.: 99. Deutscher Katholikentag in Regensburg
29.05: Christi Himmelfahrt

Juni 2014

06.-08.06: Internationale Kirchentag der Neuapostolischen Kirche (IKT)
08.06: Pfingsten
09.06.: Die Zeichentrickfilm-Figur Donald Duck feiert den 80. Geburtstag
12.06-13.07: 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.
21.06.: 100. Todestag der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner
21.-29.06.: Kieler Woche
23.06.-06.07.: Wimbledon in London, England

Juli 2014

01.07.: Die EU-Ratspräsidentschaft geht an Italien
05.-27.07.: Tour de France
17.07.: 60.Geburtstag der Bundeskanzlerin Angela Merkel
28.07.: 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs
31.07-02.08.: 25. Wacken Open Air
31.07.: 100. Geburtstag des französischen Schauspielers Louis de Funès

August 2014

12.–17. 08: Leichtathletik-EM in Zürich.
13.-24.08: Schwimmeuropameisterschaften 2014 in Berlin
14.–17.08: Gamescom in Köln
22. 08: Die 52. Spielzeit der Fußball-Bundesliga beginnt
30. 08.-14.09.: Basketball-Weltmeisterschaft der Herren in Spanien
31.08: Landtagswahl in Sachsen

September 2014

01.09.: 75. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs
05.–10. 09: Internationale Funkausstellung in Berlin
20.09.-05.10: Oktoberfest in München
25.09–02.10: 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover

Oktober 2014

03.10.: Tag der deutschen Einheit
08.-12.10.: Frankfurter Buchmesse
23.10.: Partielle Sonnenfinsternis; sichtbar in Nordamerika.

November 2014

09.11.: 25. Jahrestag des Mauerfalls

Dezember 2014

25.-26.12.: Weihnachten
26.12.: 10. Jahrestag des schweren Tsunami im Indischen Ozean
Ende Dezember: #31c3 (Chaos Computer Club Congress) in Hamburg

Gedenktage, Geburtstage und Jubiläen 2014

Wer noch mehr Ereignisse sucht, kann einen Blick auf die Gedenk- und Aktionstage treffen, die jedes Jahr stattfinden. Wichtige Geburstage und Jubiläen finden man beim Deutschen Rundfunkarchiv.

Auf ein Neues

Wie schafft man es, am Anfang des Jahres etwas Neues anzukündigen, ohne das Wort Vorsätze oder Ähnliches in den Mund zu nehmen? Ich mache es kurz: Es wird wieder gebloggt. Heute habe ich mich dran gesetzt und meinen verschollenen (und leider lange Zeit offline gewesenen) Blog wieder online gesetzt.  Ich habe das Bloggen vermisst und nun soll es endlich wieder losgehen.

Zum Start gibt es gleich ein neues Design:

2011

schuscha_2011

2014

schuscha_2014

 

Ich wünsche Euch für das Jahr 2014 nur das Beste – viel Erfolg und viele bezaubernde Momente! :)

Barcamp Hannover: Es begab sich aber zu der Zeit… – Teil 2

Im ersten Beitrag habe ich ja schon ausführlich beschrieben, wie der Freitag und Samstag auf dem Barcamp in Hannover abgelaufen sind. Nun widme ich mich noch dem Sonntag, an dem ich wieder einige spannende Sessions besucht habe.

Sonntag

Barcamp-Howto Tipps und Tricks (@hirnrinde, @zeniscalm)

Hier plauderten die alten Barcamp-Hasen Stefan (Barcamp Ruhr) und Vivian (artcamp und communitycamp) darüber, was man bei der Organisation eines Barcamps beachten muss. Es wurden also Fragen zur Locationsuche, zum Sponsoring, zum Risiko, zur eigenen Motivation und zu der allseits unbeliebten No-Show-Rate beantwortet und diskutiert. Bevor ich hier alles noch einmal aufschreibe, können am Thema Interessierte das 1×1 des Barcamp-Organisierens selbst in den Blogeinträgen von Stefan (Tipps und Ideen für die Organisation) und Vivan (barcamp Organisation – Lektionen aus 2 Jahren) erlesen.

Einführung Javascript-Framework Ext Js (@schubladenschaf)

Ähem, da ich hier eine gewisse Befangenheit nicht leugnen kann, werde ich mich zu der Session nicht äußern. Ich kann nur sagen, dass niemand vorzeitig weggerannt ist und Beamer mit Wackelkontakten doof sind. Nach der überstandenen Session bin ich zudem für einige Stunden mit einem breiten Grinsen umhergelaufen.

Social Media im Startup (@flinc bzw. @unparteiisch)

Bei Flinc geht es um kurzfristige oder kurze Mitfahrgelegenheiten. Das heißt, es ist sehr gut geeignet, um auch auf kurzen Strecken oder spontan Fahrer oder Mitfahrer zu suchen. Eine tolle Idee, ein symphatisches Startup und ein gelungener Vortrag von Philipp, der zudem seine Barcamptaufe hinter sich bringt.

Philipp erzählt, wie Flinc Social Media handhabt bzw. was nach ihrer Erfahrung nach wichtig ist:

  • Früh anfangen mit Social Media! Schon gleich nach dem Start einen Twitter- und Facebookaccount anlegen und über die Idee sprechen, davon berichten, keine Angst vor Ideenklau haben und das Feedback nutzen, um die Idee weiter voran zubringen.
  • Dorthin gehen wo die Nutzer sind! Fans können sich oft verselbstständigen und gewollt oder ungewollt zu Supportern für die Idee werden. Das heißt, sehr zufriedene Fans übernehmen selbst den Support und werden zu Verfechtern des Produkts. Das kann man fördern, in dem man Möglichkeiten der Kommunikation untereinander gibt (z.B. mittels einem Forum) und den Leuten auch wirklich zuhört (z.B. mit Feedback-Tools wie reqorder, getsatisfaction oder Zendisk).
  • Respekt zeigen! Beim Zuhören ist es wichtig, dass man jedes noch kleine Problem oder jedes noch so negative Feedback als Challenge sieht, bei der man den unzufriedenen Nutzer zu einem glücklichen Nutzer macht. In dem Fall spricht man auch vom “Recovery Paradoxum” wenn man einen unzufriedenen Nutzer mit gutem Support zu einem Nutzer macht, der glücklicher ist als zuvor.
  • Bei negativem Feedback hilft es, nicht im Affekt zu handeln. Also nicht sofort kommentieren und Ruhe bewahren!
  • Positives Feedback ist gerade in der Startphase wichtig. Es motiviert und hilft, Durchhänger zu überleben.
  • Bei positiven Erlebnissen ruhig und cool bleiben, Angeber sind im Netz nicht gern gesehen!
  • Seid nett zu Wettbewerbern! Flinc hat mitfahrgelegenheit.de artig zum Geburtstag gratuliert. Diese klickten wiederum auf Gefällt mir. Warum auch nicht? Macht das Leben wohl echt etwas leichter :)
  • Erzählt den Leuten nur die Wahrheit und auch nur Dinge, die man einhalten kann. Eine erneute Verschiebung eines Termins sorgt nur für Unmut und muss daher nicht sein.
  • Spaß haben. Nicht alles so ernst nehmen :)

Planung, Konzeption und Umsetzung von Mobilen Webseiten (@ElliotMonster)

Leif gab in seinem bei Slideshare verfügbaren Vortrag einen guten Überblick über die Entwicklung von mobilen Webseiten. Zunächst muss man sich überlegen, für welche Geräte man entwickelt. Dann muss man sich mit den Eigenheiten der verschiedenen Geräte auseinander setzen. Schließlich bestimmt der kleinste gemeinsame Nenner aller Geräte das Grundgerüst der Anwendung. Schließlich muss die Usability für die kleineren Displays optimiert werden, d.h. Formulare sollten z.B. eine Information beinhalten, dass es sich um eine bestimmte Information handelt. Darüber hinaus müssen natürlich Dinge wie die Ladezeiten und der Einstiegsort des Nutzers beachtet werden, um die Wege für den Nutzer gering zu halten.

Die wunderbare(?) Welt der Offliner (@weltenkreuzer)

Nils redete über die Probleme, Gründe und Ängste, welche die Offliner von der Online-Welt trennen. War ein sehr guter, lebendiger Vortrag, auch wenn ich zum Teil schon nicht mehr ganz anwesend war. Besonders spannend war am Ende die Frage, ob man Offliner überhaupt überzeugen muss? Müssen Mütter bei Facebook sein oder müssen sie Google oder Amazon nutzen?

Fazit

Es begab sich zu einer Zeit am letzten Augustwochenende im Jahre 2011, dass die Organisatoren Nicole (@enypsilon), René (@glembotzky), Tobias (@abotis) nach Hannover eingeladen hatten. Mit der finanziellen Unterstützung der Sponsoren (Dr. Buhmann Schule Hannover, Otto, convisual, Neoskop, flinc, Microsoft, Pure Tea usw.) wurde ein tolles Wochenende organisiert, an denen es uns Onlinern an nix gefehlt hat. Das Catering (belegte Brötchen..u.a. mit Mett!!, Salate, Süsskram, Kaffee, Tee, ClubMate usw.) und der Service des Teams waren 1a-Spitzenkasse, die Location top, die Teilnehmer freundlich und die Sessions spannend. Danke an alle, die mitgeholfen haben!

Und wenn ich höre, dass manche Teilnehmer auf anderen Barcamps die Konsistenz von Spagettisauce bemängeln, sollte man diese höflich daran erinnern, dass man kostenlos zu einem Wochenende fährt, bei dem man dazulernt, Kontakte knüpft und zudem die komplette Verpflegung gestellt wird. Außerdem liegt der Fokus ja auch darauf, andere Online-Leute zu treffen und sich mit diesen über spannende Themen auszutauschen. Wenn man dann wieder heimfährt, kommt es in Fällen auch schon mal zu einem Enzug oder zur sogenannten Post-Barcamp-Depression.

Das Barcamp Hannover wird jedenfalls nicht mein letztes gewesen sein und ich hoffe, dass ich auch 2012 wieder der Einladung nach Hannover folgen kann.

Und die Barcamp-Besucher kehrten wieder um, priesen und lobten die Organisatoren für alles, was sie gehört und gesehen hatten.

Barcamp Hannover: Es begab sich aber zu der Zeit… – Teil 1

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Aufruf von Nicole (@enypsilon), René (@glembotzky) und Tobias (@abotis) ausging, dass ein Teil der Netzgemeinde doch zum Barcamp nach Hannover kommen sollte. So kam es, dass viele Netzbewohner, bewaffnet mit allerlei Apple Produkten, in die große Stadt an der Leine gingen. Hier hatten sie zusammen drei schöne Tage – und da ich auch als Zeuge des Geschehens vor Ort war, möchte ich euch von den drei Tagen kund tun.

Freitag

Man nehme viele, viele Freigetränke, eine nette Location mit Ausblick über die Stadt, schüchterne und wenig schüchterne Teilnehmer, durchmische das etwas und heraus kommt eine gelungene Welcome Party. Dem Motto entsprechend wurde man hier freundlich Willkommen gehießen und so konnten die Spiele beginnen.

Samstag

Samstag ging es freundlicherweise erst um 10 Uhr mit der Sessionplanung los. Leider wurde hier zuvor (und das soll auch meine einzige Kritik am Barcamp sein) nicht ausreichend kommuniziert, dass an diesem Morgen ein ausgiebiges Frühstück auf uns hungrige Onliner wartete. So kam es, dass viele Bäuche bereits vor dem Barcamp-Start gefüllt waren. Da es zudem einige angemeldete Teilnehmer nicht nach Hannover geschafft hatten, blieb den Besuchern vor Ort nur eine Möglichkeit: Sie mussten im Laufe des Tages noch viel mehr belegte Brötchen, Croissants und Salate verdrücken als sie es ohnehin getan hätten ;)

Nach der Sessionplanung begannen die Sessions um 11:45 Uhr. Hier nun die Zusammenfassung meiner besuchten Sessions:

Linkaufbau (@tmmd)

Torsten erzählte, wie sich RSS-Feeds aus SEO-Sicht für den Linkaufbau anbieten. Der Feed kann in anderen Seiten eingeparst oder in RSS-Verzeichnissen eingetragen werden – dabei sollte man allerdings den entstehenden Duplicate Content im Auge behalten und daher nur Auszüge verteilen.

Zudem lässt sich mit dem Tool www.ifttt.com (Beta-Phase) das Posten von Beiträgen in verschiedenen Diensten nach If-Bedingungen automatisieren. Dies ist sinnvoll, um nach dem Posten eines Beitrags innerhalb von Minuten dutzende Links zu erzeugen bzw. Freunde und Follower über Neuigkeiten zu informieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Webseite twitterfeed.com , bei der man ebenfalls RSS-Feeds an andere Dienste weiterleiten kann.

Check In counter (mit @birger_h)

Hier habe ich mit Birger zusammen Hunderte von Neuankömmlingen zwei Leute auf dem Barcamp begrüsst. Da also nicht allzu viel zu tun war, habe ich mich mit Birger über Startups und andere Themen unterhalten. Die Stunde ging schnell vorbei und ich war live dabei, als Fotos von Leuten mit Bärten geschossen worden. Vielleicht gab es einige Fotografierte, denen der Anblick so gefallen hat, dass ich genau in der Geburtsstunde dabei war, als sie zu Bartträger geworden sind.

Social Media Marketing Best Practice (@birger_h)

Birger berichtete von seinen Erfahrungen im strategischen Aufbau von Social Media Marketing bei einem Online-Store – dies geschah anhand des Schaubilds “Social Media – strategische Rahmenrichtlinien” von Ross Dawson. Ein spannender Vortrag, unterlegt mit einigen Anekdoten aus dem Alltag. Wichtig fand ich hier den Gedanken, dass Leute im Unternehmen oft erst verstehen müssen, was man tut, bevor sie es nachvollziehen bzw. bewerten können. Am Beginn einer Zusammenarbeit sollte also ein Wissenstransfer stehen, damit Kunden verstehen, was sich wie warum ändert oder warum auch nicht.

Improtheater im Alltag (@barfussprinzess)

Der Vortrag von Ellen hat mich sehr inspiriert, erkenne an der Länge der Gedanken hier. Das zeigt auch, dass es schön ist, wenn auf einem Barcamp Vorträge sind, die nicht unmittelbar etwas mit Nerds, Internet, Datenschutz, Programmierung oder Bloggen zu tun haben:)

Beim Improtheater entsteht eine Geschichte aus der Spontaneität und der gegenseitigen Inspiration der Spieler. Aus der Session nehme ich folgende Erkenntnise mit:

  • Durch das Trainieren von Assoziations- oder Dissoziationsketten wird das Gehirn geschult, zusammenhängende Gedanken zu finden bzw. auch mal über den Tellerrand zu denken.
  • Beim Improtheater gilt der Grundsatz, dass man einfach anfangen muss. Eine Lösung muss nicht 100% sein. Oft entsteht etwas, in dem man anfängt – vielleicht auch gerade deshalb, weil man offen für Verbesserungen ist und man nicht mit einer perfekten Idee einsteigt. Auch dies ist natürlich auf die Realität übertragbar.
  • Dazu passt, dass man lernt, nicht alles zu 100% richtig machen zu müssen. Weil es kommt durchaus vor, dass man sich gerade dann verrennt, wenn man alles unbedingt richtig machen möchte. Beim Brainstorming, beim Erstellen von Konzepten – ja oft sogar beim Leben selbst.
  • Zudem ist eine Idee manchmal besser, wenn sie weniger originell ist. Auch wenn man denkt, andere kommen doch auch auf eine solche einfache, offensichtliche Idee, ist dies oft nicht der Fall. Und komplizierte Gedanken sind oft so, dass sie einen in eine Sackgasse bringen.
  • Steht jemand auf der Bühne, sieht man an der Mimik und der Körperhaltung, ob er eine Hoch- oder Tiefstellung einnimmt. Je nachdem wie viel Raum ein Mensch einnimmt, desto wohler fühlt er sich. Diese Gedanken kann man auch nutzen, um Menschen richtig zu begegnen. Bei einem Choleriker lässt man vielleicht manchmal einfach ein Gewitter über sich entweg ziehen.
  • Wir können sehr gut die Nuancen der Mimik und Körperhaltung erkennen: Beim Spiel “Dies ist mein Raum! erhält jeder verdeckt eine Nummer von 1 bis 10 – ein Spieler muss dann vortreten und je nach Zahl selbstsicher oder eher unsicher behaupten, dass dies sein Raum ist. Andere raten, welche Zahl derjenige vertritt. Überraschend oft erkennen wir die Nuancen so gut, dass wir die genaue Zahl erraten.
  • Bei Problemen lernt man, für einander da zu sein und aufeinander zu achten. So springt man ein, falls der Partner stockt. Man setzt auch einfach dort an, wo der Partner steht und führt dessen Geschichte fort, ohne diese in Frage zu stellen.
  • Eine gute Feedbackmethode ist es, Teilnehmer in einem Kreis zu positionieren. Bei einer Aussage müssen diese dann in den Kreis hinein oder heraustreten. Je nachdem wie nah sie dem Moderator kommen, desto eher stimmen sie einer Aussage zu. Dies vereinfacht Feedback auch deshalb, weil Bewegungen bei Menschen ehrlicher sind als Worte bzw. einfach einfacher fallen.

Paulaner Biergarten (u.a. mit @barfussprinzess @wellenkreuzer @jschwehn @snoopsmaus @unparteiisch )

Session zum Thema, wie wirken sich ein Junggesellenabschied und 30 Chinesen, die abwechselnd “Hannover, Hannover!” schreien, auf die Lautstärkesituation der in der Mitte sitzenden Barcamp Hannover Teilnehmer aus. Kurze Antwort: Nicht gut.

Im zweiten Teil findet ihr Infos zum Sonntag und mein bitterböses Fazit .

Google Plus – Erste Tipps

Google Plus hat gestern das Licht der Welt erblickt. Hier möchte ich mit euch Entdeckungen teilen. Wie kann man Freunde einladen? Wie bekommt man seine Freunde zu Google+? Wer sieht die Kreise? Wie kann man die Statusnachrichten verschönern? Aber Vorsicht: Da ich nicht alles selbst testen kann, ist die Nutzung auf eigene Gefahr.

Was ist Google Plus?

Google Plus ist die Antwort von Google auf Facebook und damit der Versuch, ein eigenes Soziales Netzwerk zu etablieren. Freunde könnt ihr bei Google+ in Kreisen (“Circles”) einordnen. Damit habt ihr eine Möglichkeit, ähnlich wie bei Facebook Personen nach bestimmten Themen zu sortieren. Herz von Google+ ist der Stream, bei dem ihr wie bei Facebook Inhalte mit anderen Personen oder bestimmten Kreisen teilen könnt. Einen guten, umfassenden Artikel zu Google+ findet ihr bei t3n.de

Woher bekomme ich eine Einladung?

Jeder Google Nutzer kann momentan 150 andere Leute einladen. Ich habe noch einige Einladungen frei. Klickt einfach auf folgenden Link, um euch anzumelden: https://plus.google.com/i/ZUU5w_9UOm8:H8dGKEZ05a8

Wie kann ich selbst Einladungen verschicken?

Normalerweise kann man direkt Einladungen an Freunde verschicken. Obwohl dies derzeit gesperrt ist, gibt es zwei Möglichkeiten, Freunde einzuladen:

  1. Ihr geht auf “Mitteilen…”, um einen Beitrag zu verfassen. Dann klickt ihr auf “+ Kreise oder Personen hinzufügen” und tragt dort die E-Mail-Adressen von den Freunden ein, die ihr einladen wollt. Nach einem Klick auf “Teilen” werden diese von eurem Beitrag informiert und haben gleichzeitig die Möglichkeit, sich bei Google+ anzumelden.
  2. Ihr erstellt einen Kreis, klickt dort auf “Personen hinzufügen” um Mailadressen einzutragen. Dann erstellt ihren Post und wählt diesen Kreis aus. Nach einem Klick auf “Teilen” werden die Personen im Kreis vom Beitrag infomiert bzw. eingeladen.

Wie bekomme ich meine Facebook Freunde zu Google Plus?

Momentan sind zwei Möglichkeiten denkbar – für die ihr beide einen Google Konto benötigt:

  1. Laut thenextweb könnt ihr euch Chrome als Browser und dann die Erweiterung Facebook Friend Exporter. Dieses fügt einen “Export friends” Button zu euer Facebookleiste oben rechts. Wenn ihr dort klickt, startet die App ihre Dienste, indem sie eure Freunde Schritt für Schritt zu eurem Google Konto hinzufügt.
  2. Es gibt einen Umweg über Yahoo. Dazu braucht ihr logischerweise einen Yahoo-Account. Geht auf address.yahoo.com und klickt auf das Facebookicon. Nachdem ihr euch angemeldet habt, befinden sich eure ganzen Kontakte bei Yahoo! Dann könnt ihr entweder die CSV Datei herunterladen ODER bei Google+ unter Kreise und “Finden und einladen” Yahoo auswählen und mit selbigem verknüpfen. Über diesen Umweg sollten eure Kontakte bei Google+ landen. Schön, dass Yahoo auf diesem Weg doch noch eine Rolle im sozialen Web spielt

Wie kann ich im Google+ Stream fett, kursiv oder durchgestrichen schreiben?

  • *fett* -> fett
  • _kursiv_ -> kursiv
  • -durchgestrichen- -> durchgestrichen

Sehen Personen, ob ich sie in einen Kreis einordne?

NEIN! Personen sehen nur, ob man sie generell in einem Kreis einordnet – allerdings nicht, in welchen.

Wie kann ich einstellen, wer meine Kreise sieht?

Klickt bei den Einstellungen der Privatsphäre auf “Sichtbarkeit bearbeiten” und ändert dort das Häkchen bei “Mitglieder meiner Kreise anzeigen”

 

Diese FAQ wird erweitert.. – wenn ihr etwas tolles entdeckt habt oder Anmerkungen habt, schreibt mir bitte

 

Zukunftsspinnereien – Trends im Internet und wie die Kirche sie nutzen kann

Worüber reden wir beim überüberüberübernächsten Barcamp Kirche 2.0?

Als Web2.0-Enthusiast habe ich am Barcamp Kirche 2.0 teilgenommen. In einer Session haben wir uns heute der Frage gestellt, welche Trends es im Internet gibt und wie diese zukünftig genutzt werden können. Gerne möchte ich meine ursprünglichen (provokativen oder naiven) Gedanken bzw. die Ergebnisse unserer Diskussion kurz und relativ ungeordnet in Stichworte-Form festhalten:

Location Sharing

Menschen teilen mit, an welchen Orten sie sind und es findet eine Kommunikation im Zusammenhang mit Orten statt: Wer besucht welche Gottesdienste und welche spirituellen Orte? Wer ist schon wohin gepilgert? Wer fährt wann nach Taizé? Welcher deiner Freunde geht oder fährt auch zu einem Event? Damit erfolgt eine Vernetzung und die Möglichkeit, die Online- und Offline-Welt zu verbinden. Bisher Unbeteiligte werden beteiligt und über sein Netzwerk lernt man neue Menschen und Orte kennen.

Social Gaming

Belohnung von bestimmten Aktivitäten und die Förderung von spielerischen Elementen: Anstatt Unterschriften im Konfer-Unterricht gibt es virtuelle Stempel bei besuchten Gottesdiensten oder Badges bei bestimmten Gottesdienstetypen: Du hast ein Pfingsten-Gottesdienst besucht, du hast bereits an einem Taizé-Gottesdienst teilgenommen, usw.

Außerdem können auch andere Aktivitäten belohnt werden: Du hast dich mit anderen Menschen bereits über die Themen X und Y ausgetauscht, Du hast an einem sozialen Projekt teilgenommen oder dich sozial engagiert, du hast bereits im Altersheim oder mit jungen Menschen gearbeitet, du bist dort und dorthin gepilgert.

Realtime Web / Always on

Wir sind immer und zu jederzeit vernetzt. Anstatt zu bestimmten Zeiten zu bestimmten Orten zu gehen, sind wir immer und ständig online – welche Möglichkeiten gibt es, dies für die Kirche zu nutzen? Es muss auf Nutzer eingegangen werden und in Anbetracht der Informationsüberflutung muss man kleine Informationshäppchen anbieten und diese geordnet an den Nutzer bringen. Dazu gehören z. B. persönliche Empfehlungen durch den Dschungel von verschiedenen Angeboten und Events.

Außerdem muss die Kirche am Nutzer orientieren und nicht umgekehrt. Das heißt, die Kirche muss sich in den Alltag der Nutzer integrieren. Ideen hier sind hier z.B. die Schaffung von Verbundenheit über gemeinsame Gebete (Share-your-prayer oder Prayroulette) oder Online-Andachten.

Social Collaboration

Das Netz bietet die Möglichkeit, gemeinsam Inhalte zu erstellen (Bsp. Wikipedia). Inwieweit können Nutzer in Gottesdienste integriert werden? Ist es möglich, gemeinsam Gottesdienstinhalte zu gestalten? Online-Dienste bietet auch Menschen die Möglichkeit, sich zu integrieren, wenn sie sich sonst öffentlich nicht beteiligen würden. Zudem gibt es bereits Twitter-Gottedienste, bei der Verbundenheit hergestellt wird, indem jeder Fürbitten schreibt oder man gemeinsam das Vater unser betet.

Lokalisierung

Wie kann das Netz genutzt werden, um die Gemeinde zu vernetzen und Onliner und Offliner zusammenzuführen? Wie kann das Internet Menschen erleichtert, in einer Gemeinde bzw. ehrenamtlich aktiv zu sein? Menschen wollen aktiv sein – man muss sie nur anstupsen. Das Ziel muss daher sein, die Hemmschwelle zu senken und den Menschen, die aktiv sein wollen, eine einfache Möglichkeit zu bieten, aktiv zu sein. Es gibt auch viele Konfirmanden, die nach ihrer Konferzeit einfach fallen gelassen werden und für die es keine einfache Möglichkeit gibt, sich in der Gemeinschaft zu engagieren.

Eine Idee sind z.B. Patenschaften, bei denen Onliner E-mails für Offliner ausdrucken oder sonst in irgendeiner Form ehrenamtliche Arbeit leisten. Dies könnte ausgebaut werden, indem Soziale Patenschaften für Menschen übernommen werden können, bei denen sich Menschen wirklich einfach und schon fast per Mausklick anmelden können. Eventuell gibt es auch Möglichkeiten, Gesprächsgruppen, soziale Events oder Seelsorge-Dienstleistungen als Projekte anzubieten und Menschen mit Menschen zu verknüpfen.

Habe ich etwas vergessen? Ich freu mich über Kommentare :)