Was ist das Internet?
Das Internet ist ein weltweites Netz von Computern, die durch Verbindungen und Geräte (Router, Switches) verbunden werden. Im Internet gibt es viele Server, die selbst Dienste anbieten (Internetseiten, E-Mail, usw.) oder Internetpakete von einem Rechner zum anderen Rechner weiterleiten. Außerdem gibt es viele Computer, Handys und Smartphones, welche die Dienste von den Servern nutzen – die sogenannten Clients.
Zu was benötigt man IP-Adressen?
IP-Adressen werden im Internet genutzt, um einzelne Computer zu identifizieren. Ähnlich wie bei einer Postadresse wird es damit ermöglicht, dass Daten im Internet (die sogenannten IP-Pakete) über Umwege durch das Internet vom Sender zum Empfänger übertragen werden können. IP-Adressen bestehen aus vier Zahlen, die jeweils zwischen 0 und 255 liegen und von einem Punkt getrennt werden: z.B. 209.85.129.106. IP-Adressen werden entweder statisch oder dynamisch vergeben. Bei einer statischen Vergabe ist ein Rechner immer genau unter dieser IP-Adresse erreichbar. Dies ist z.B. wichtig bei Servern, auf denen Webseiten oder andere Dienste angeboten werden. Auch du als Leser dieses Blogs hast eine IP-Adresse, die du z.B. unter www.wielautetmeineip.de herausfinden kannst. Dabei handelt es sich meist um eine sogenannte dynamische Adresse, die sich zumindestens täglich 1x ändert. IP-Adressen werden auch für im Internet befindliche Handys und Smartphones vergeben. Da die derzeitigen Internet-Adressen (IPv4) bald aufgebraucht sind, wird es übrigens bald neue Internetadressen (IPv6) geben – dazu aber in einem späteren Blogpost mehr.
Was ist eine Domain?
Eine Domain ermöglicht es dem Anwender im Internet, eine Internetseite einfach anzusurfen. Anstatt mühsam eine IP-Adresse im Browser eingeben zu müssen, kann man sich direkt einen menschenfreundlicheren Domainnamen merken und eingeben. Bei der oben genannte IP-Adresse 209.85.129.106 handelt es sich z.B. um die Adresse von google.de. Gibt man demnach die Domainadresse google.de im Browser ein, verbindet sich der Computer im Hintergrund eigentlich mit dem Server unter der IP 209.85.129.106, welcher dann die Inhalte von google.de zurückschickt.
Ping
Mit dem Programm Ping kann man feststellen, ob ein Server erreichbar ist. Man muss dazu die Eingabeaufforderung (auch Konsole genannt) starten, indem man diese unter Start > Programme > Eingabeaufforderung anklickt oder unter “Ausführen” einfach cmd eingibt (Achtung Windows7-Nutzer: Ihr müsst Ping evt. erst installieren). In dem erscheinenden Fenster muss man nun ping mit der gewünschten IP-Adresse oder Domain eingeben. Ist die Domain nicht erreichbar, erscheint nach kurzer Zeit eine Fehlermeldung. Ansonsten sieht man folgendes:
Der Server von google.de ist also ohne Probleme zu erreichen. Dabei antwortet er im Durchschnitt mit einer Zeit von 26 Millisekunden.
Tracert
Ähnlich wie bei Ping muss man Tracert in der Eingabeaufforderung ausführen. Mit Tracert sieht man den Weg eines Datenpakets vom eigenen PC bis zur angegebenen Internetadresse. Man sieht also, welchen Weg ein Internetpaket durch das Internet wählt. Beispiel:
Der Weg des Internetpaketsverläuft also über meinen Router (sicherheitshalber mal eingeschwärzt) und verschiedene Server in Fulda dann direkt von Frankfurt über den großen Teich zu einem Google Rechenzentrum in Palo Alto / Kalifornien. Der Weg kann sich aber je nach Situation und Hindernissen – und das ist ja das spannende am Internet – jederzeit ändern, wenn ein bestimmter Knotenpunkt ausfällt.
Bitte um Feedback. War euch dieser Artikel zu einfach? Seht ihr euch als Anfänger bzw. Zielgruppe? Hat er euch geholfen, endlich IP-Adressen zu verstehen? Habt ihr weitere Fragen in diesem oder einem ähnlichen Bereich?




Twitter und der Blumenkübel – BEST OF
Heute morgen ist es tatsächlich passiert. In Münster ist laut der Münsterschen Zeitung ein Blumenkürbel zerstört wurden. Bei Twitter wurde Blumenkuebel daher wohl aufgrund des Sommerlochs zum aktuellen Trend. Einige der Tweets sind aber durchaus lesenswert. Meist sind es lustige Anspielungen auf eher größere Nachrichten mit bedeutenderer Tragweite. Mein Beileid natürlich trotzdem dem Altersheim, ist bestimmt ärgerlich. Die Zeitung selbst schreibt übrigens selbst darüber, wie die Meldung zum Online-Star wird.
Best of der Tweets zum Blumenkübel