Super Bowl 2010

Da gestern der Super Bowl war und dabei in den zahlreichen Werbepausen die lustigsten Werbe-Videos des Jahres laufen, habe ich meine persönlichen Favoriten hier mal zusammengefasst. Vielleicht gefällts euch ja auch. Viel Spass beim Anschauen! :)

Intel Roboter

Google hilft immer

Biber

Wirtschaftskrise bei Mr. Burns angekommen

Motorola Update

iPad kann alles

Sterben für Doritos

Freches Kind

Eine Übersicht aller Werbeclips gibt es in einem Extra eingerichteten offiziellen Youtube Superbowl-Channel oder untereinander angeordnet bei dailywordbuzz.com.

Welches Video findet ihr am Besten?

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Was ist Twitter? Wie nutzt man es?

Es gibt viele Artikel darüber, wie Twitter funktioniert. Der vorliegende Artikel möchte die Frage beantworten, was man mit Twitter machen kann: Was genau ist Twitter und wie nutzt man es?

Was ist Twitter eigentlich?

Sehr abstrakt gesehen bietet Twitter nur die Möglichkeit, Nachrichten zu verschicken (Tweets). Dazu abboniert man Nachrichten von anderen Nutzern (Following) und andere Nutzer abbonieren Nachrichten von einem selbst (Followers). Alle abbonierten Nachrichten sowie die eigenen Tweets erscheinen auf der persönlichen Übersicht (Timeline), die bei jedem anders aussieht.

Dazu bietet Twitter die Möglichkeit, die gesamte Timeline von bestimmten oder von allen Nutzern anzusehen oder nach bestimmten Begriffen zu durchsuchen.

Außerdem bietet Twitter  fremden Entwicklern die Möglichkeit, mittels einer von Twitter bereitgestellten Schnittstelle Anwendungen zu erstellen, welche die Struktur und die verschickten Nachrichten für ihre Zwecke nutzen.

Was bemängeln Nicht-Nutzer an Twitter?

Man erlebt es auf Veranstaltungen, im Gespräch mit Bekannten oder auch in der Internetszene. Erwähnt jemand Twitter, werden Augen verdreht und ein räuspern geht durch die Menge. Warum sollte man wissen wollen, was jemand isst, wann er aufsteht und wann er aufs Klo geht? Kurzum: Nichttwitterer halten Twitter für unnütz, unnötig, überflüssig, langweilig oder einfach nur völlig sinnentfremdet. Nett ist da noch die Formulierung, dass es sich bei Twitterern um Menschen mit viel zu viel freier Zeit handelt (das kommt dann von Leuten die GZSZ, Bauer sucht Frau und Mitten im Leben schauen). Schließlich gibt es noch ein paar wenige Seelen, die sich aus Datenschutzgründen dem Preisgeben von geheimen Informationen verweigern. Wer möchte schon Einbrecher im Haus, während man auf dem Klo sitzt? Oder dass Tante Renate die Zahl der monatlichen Fast Food Attacken zur Kenntnis nimmt? Ein weiterer Grund für die Nichtnutzung ist, dass man sich einfach nicht mit der Zielgruppe verbunden fühlt. Das bei Twitter sind doch alles nur Nerds, eine Minderheit oder eine kleine Gruppe von Freaks. Sollen die doch twittern, für mich ist das nix.

Alle genannten Gründe lassen sich zusammenfassen: Menschen kennen nicht der Möglichkeiten von Twitter und haben auch nicht die Lust, sich mit diesem Medium und dessen Möglichkeiten zu beschäftigen. Das werde ich jetzt ändern :)

Und was für einen Kundennutzen hat Twitter denn nun?

Am Anfang wurde erwähnt, dass man mit Twitter eigentlich nur Nachrichten verschickt. Trotz dieser Gerade wegen der einfachen  Struktur ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Nutzung. Ich habe versucht, meine Schafhirnzellen anzustrengen und diese geordnet:

1. Mitteilung, Vermarktung, Selbstdarstellung (Informationen geben)

Das ist sicherlich der Kern von Twitter. Und auch das, was von Twitter eigentlich wahrgenommen wird. Je nach Grad der Informationen kann die Nützlichkeit von Twitter da stark schwanken. Aber jeder muss und kann selbst entscheiden, wie viel er preisgeben möchte (Ich bin hier, ich bin dort, ich esse, ich feiere, ich schlafe, ich pupse, ich atme usw.). Hier gibt es jedenfalls viele Möglichkeiten der Nutzung:

  • als Produzent kann man auf seine geistigen Ergüsse, Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen
  • als Hobbyfotograf kann man neueste Schnappschüsse zeigen und mit anderen teilen bzw. diskutieren
  • als Internetsurfer kann man Links verschicken, die man entweder vergisst oder sonst mühsam an alle Freunde  diese nervend per E-Mail verschickt.
  • als Konsument kann man Meinung zu bestimmten Produkten und Orten kundtun, um andere Menschen zu warnen oder tolle Dinge weiterzuempfehlen.
  • als Konsument kann man schnell, direkt, öffentlich und trotzdem relativ anonym direkt mit Unternehmen und Produkten kommunizieren und Feedback geben.
  • als Mensch kann man Dinge fragen und Hilfe zu Produkten, Vorgehensweisen und Arbeitsweisen suchen.

2. Auf dem Laufenden bleiben (Informationen erhalten)

Genauso wie die Anzahl der eigenen Beiträge kann man auch entscheiden, wie viel man von anderen lesen möchte. Letzendlich ist alles bei Twitter freiwillig und wenn jemand nervt weil er alles mitteilt, kann man ihn eben entfolgen. Möglich ist allerdings viel:

  • Spannend ist Twitter vor allem bei Liveereignissen. Man erfährt bei Twitter aus vielen Quellen gleichzeitig Nachrichten, Meinungen und Live-Berichte von anderen Twitter vor Ort. Man ist also bestens informiert, wenn ein Flugzeug abstürzt (“Da ist ein Flugzeug im Hudson. Ich bin auf einer Fähre auf dem Weg, die Leute aufzusammeln. Wahnsinn.“), was auf einem Kongress beredet wird oder wie ein Stadtfest läuft.
  • Twitter kann man natürlich nutzen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Man liest, was der andere macht und kann darauf leicht reagieren. Eine lange, mühselig verfasste Mail ist natürlich viel schöner. Aber ein “Ich denk an dich”, “Oh das Foto ist aber schön” oder “Das klingt ja lustig” ist halt eine kleine Aufmerksamkeit
  • Bei Produkten und Unternehmen erhält man von diesen in Umlauf gesetzte Informationen. Man erfährt so schnell von neuen Funktionen, Produkten oder Änderungen bei seinen Lieblingsgadgets. Diese Informationen erhält man entweder aus erster Hand (wenn man dem Urheber folgt) oder von Meinungsverteilern, denen man folgt (das sind dann die sogenannten Retweets).  Vorteil gegenüber Newslettern und Foren ist, dass Informationen besser steuerbarer sind und man den Überblick besser behält.
  • Daneben gibt es aber auch Meinungen, Fragen und Anregungen zu Produkten, die aus der Masse der Twitterer stammt.  Man erhält also einen Eindruck, wie gut und wichtig etwas ist.
  • Im Freizeitbereich erhält man Informationen aus seiner Stadt und ist informiert, was gerade in der Nähe passiert.
  • Fans von Stars, bestimmten Hobbys usw. können auf dem Laufenden bleiben und erhalten den Überblick über bestimmte Themen.

3. Man kann sich vernetzen und die Masse von Nutzern für sich nutzen

Twitter bietet den Vorteil, dass man sich im Prinzip in einem großen Raum bzw. Netzwerk mit vielen anderen Personen befindet. Dabei sind oft Personen, die das gleiche machen, das gleiche wollen oder die einfach nur gerade in der Nähe sind. Das kann man für sich nutzen:

  • man kann bei einem Ort nach etwas Fragen: Wo kann man gut Essen gehen? Wo ist die nächste Post?
  • man kann etwas zu Ereignissen fragen: Woher kommt denn dieses Feuerwerk hier in Kassel?
  • man kann um Hilfestellungen bitten: Wer ist auch auf der Cebit und hat einen Flaschenöffner für uns? Jemand mit einem Nokia- Handyladekabel an der Universität in Göttingen?
  • man kann Kontakte suchen: Wer ist noch im Zug ICE345 und mag sich unterhalten? Jemand hier, der auch zur nächsten re:publica fährt? Mag jemand eine Fahrgemeinschaft zum Konzert von Nightwish bilden?

Twitter bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich aktiv zu vernetzen. Es entstehen freie Diskussionsgruppen zu bestimmten Themen, indem Tweets mit einem bestimmten Stichwort (Hashtag) versehen werden und Menschen ohne Registrierung und Anmeldung einfach mitdiskutieren können.

4. Man erfährt von Meinungen und Trends zu Personen, Orten und Objekten

Während ein Zeitungsartikel von einer Person geschrieben und eine Fernsehsendung von einer kleinen Anzahl menschen redaktionell erstellt wird, lebt Twitter von einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen.  Das kann man entweder aus Neugier oder aus beruflichen Gründen für sich nutzen:

5. Einmal angemeldet und vielfachen Nutzen

Oben wurde erläutert, dass fremde Entwickler die Struktur von Twitter nutzen können, um eigene, auf Twitter aufsetzende Applikationen (Apps) zu erstellen. Es gibt also eine Vielzahl von Apps, welche auf den Äußerungen von Twitteren aufsetzen und Nachrichten in einer Form analysieren, aggregieren oder beurteilen. Dadurch entstehen viele Möglichkeiten. Es werden die Aussagen zu Parteien aggregiert und ein Meinungsbild erfasst, man kann Umfragen durchführen und ansehen, die Emotionen erfassen, seinen Aufenthaltsort mitteilen usw.

In den nächsten Artikeln werde ich das Geschäftsmodell von Twitter vorstellen und überlegen, wie es mit Twitter weitergeht. Bitte meldet euch mit Vorschlägen, Kommentaren und in diesem Artikel gefundenen Fehlern ;)

Euer Schubladenschaf

Zunächst bietet Twitter auf einer sehr abstrakten Ebene nur die Möglichkeit, Nachrichten an F
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Idee: Windows App Store für Freeware und Shareware

Der Erfolg von Apps bei iPhone, Google Android, Windows Mobile und Blackberry ist offensichtlich. Studien sehen zudem ein weiteres, starkes Wachstum voraus. In diesem Artikel soll der Erfolg der Apps analysiert und die Möglichkeit eines Windows Stores erörtert werden.

Erfolg der App-Stores

Das von Apple gestartete Konzept eines App Stores ist äußerst erfolgreich.  Beim Original stieg die Zahl der angebotenen Apps innerhalb eines Jahres von etwa 10.000 im Dezember 2008 auf  100.000 Apps im November 2009.  Diese wurden insgesamt mehr als 3 Mrd. mal heruntergeladen. Erfolgreich verlaufen auch die jüngeren Stores der Wettbewerber.  So befinden sich im Android Market von Google etwa 25.000 Anwendungen.  Und im noch jungen Nokia Ovi Store liegt die Zahl der täglichen Downloads nun auch bei ca. 1 Mio. pro Tag.

Laut ZDNet (und Gartner) steigt der Markt für Handy-Apps in 2010 auf 6,2 Mrd. US-Dollar und damit um 60% gegenüber dem Vorjahr. Für 2013 werden insgesamt 21,6 Mrd. Downloads und Einnahmen von 29,5 Mrd. US-Dollar vorausgesagt.

Windows App-Store

Nun die eigentliche Frage dieses Artikels. Microsoft hat im Herbst 2009 einen Marktplatz für Windows Phone-Anwendungen gestartet. Aber was wäre, hätte Microsoft vor vielen Jahren bereits einen Store für normale Windows-Programme eröffnet? Warum gab und gibt es nix vergleichbares für Freeware und Shareware in der Windows-Welt? Was wäre besser als jetzt und was hat der Hersteller verpasst?

1. Suchkosten

Alles auf einer Plattform. Man müsste nicht auf vielen verschiedenen Homepages, Downloadanbietern, Freeware-Seiten oder direkt beim Hersteller nach geeigneten Programmen suchen. Man würde in einem Store schön übersichtlich surfen können. Diese Lücke wurde zum Teil von Portalen wie winload.de oder freeware.de gefüllt.

2. Übersichtlichkeit

Man würde in Rubriken und Ranglisten nach geeigneten Programmen suchen können. Im Sinne von “The Long Tail” von Chris Anderson bietet das Netz die Möglichkeit, Nischenprodukte zu vertreiben. Gefordert sind allerdings Plattformen, welche als Filter agieren und dem Nutzer Orientierung bieten.

3. Einfachheit

Eine Oberfläche für alles. Der Anbieter eines Stores kann sich mehr als kleinere Entwickler darum bemühen, eine intuitive, einfach nutzbare Oberfläche zu entwickeln, bei der man sich schnell zurechtfindet.

4. Kleine Preise

Stöbert man durch den App Store, fallen einem die mitunter niedrigen Preise auf. Und eine App für 99ct ist nun mal schneller gekauft als ein Programm für 10 Euro. Der niedrige Preis wird halt wieder über die Masse von Verkäufen rein geholt. Im Gegensatz zu den mitunter teuren Shareware-Preisen fällt es den App-Entwicklern demnach leichter, den Preis niedrig zu halten. Und ich weiß nicht, ob ein Winamp für 99ct, oder ein Winzip für 1,99 Euro nicht wirklich mehr Einnahmen hätten erzielen können.

5. Homepage und Zahlungssystem

Als Store Anbieter kann man dem Entwickler das Leben erleichtern, in dem man ihm unnötige Arbeiten (Homepageerstellung usw.) abnimmt und z.B. auch ein Zahlungssystem anbietet. Man erstellt eine App und lädt sie hoch. Das wars. Das animiert zur Entwicklung.

Fazit

Alles in allem hat Microsoft eine schöne Chance verschlafen. Es hätte mit einem Windows Store vor langer Zeit eine Win-Win-Situation herstellen können, bei dem die Anwender einen hohen Nutzen gehabt und sowohl Entwickler als auch Microsoft von höheren bzw. zusätzlichen Einnahmen profitieren können.

Ressourcen:

Mehr zu den aktuellen App-Stores findet man bei inside-handy.de.
Einen Überblick über den Apps Markt und die angesprochene bei ZDNet.

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